George R.R. Martin " Das Lied von Eis und Feuer"
Hat man Sean Bean als Eddard Stark in der Fernsehserie "Game of Thrones" gesehen, kann man sich die Figur nicht mehr anders vorstellen. Auch die Mauer aus Eis ist phantastisch getroffen. Aber diese Bilder wären für mich gar nicht nötig gewesen. Martin entwirft ab der ersten Seite einen Epos, dem Fantasy-Fans nicht widerstehen können. Natürlich sind die Zutaten nicht neu: da sind die edlen Helden, wahre Ritter denen Ehre und Familie noch etwas bedeuten. Es gibt die richtig fiesen Bösewichte, holde Maiden, dreiste aber kluge Marketenderinnen, und exotische Schönheiten. Alle haben miteinander wahlweise schmutzigen, wilden oder leidenschaftlich, romantischen Sex. Es wird viel intrigiert, geliebt, gehasst, gekämpft, gestorben und gefroren. Das alles reicht mir als gute Zugfahrunterhaltung nach der Arbeit schon aus, vor allem, wenn es in ordentliche Sätze und Dialoge gehüllt ist. Besonders an der Geschichte ist für mich, dass vieles nicht vorhersehbar ist. So stirbt einer der groß...