Mittwoch, 9. Januar 2013

Günter de Bryn "Tristan und Isolde"

Ich habe neulich diesen "Tristan und Isolde" Film gesehen. Mir ist dabei aufgefallen, dass ich den literarischen Stoff dazu noch gar nicht gelesen hatte. Dem habe ich mit de Bruyn abgeholfen (allerdings nicht mit der Großdruckausgabe). Die Geschichte ist prosaisch neu erzählt, wodurch sie natürlich lesbar wird. De Bruyn hält sich aber an das Lied von Gottfried von Straßburg. Deshalb weiß ich nun, welche Qualen die beiden erleiden musste (und dass der Film sich wirklich nur Namen und Grundmotiv leiht und mehr nicht), habe ihren Mut gegenüber Adel, Ritterschaft und Kirche bewundert und über ihren Einfallsreichtum geschmunzelt. Mehr Spaß hätte mir das ganze natürlich gemacht, wenn ich einen malerischen Historienschinken a la Follett oder Hohlbein hätte lesen können. Falls jemand von Euch da draußen so einen zu Tristan und Isolde kennen sollte, bin ich für einen Hinweis dankbar.