Dienstag, 8. Januar 2013

Jonathan Franzen "Freiheit" und die Frage, wie soll moderne, amerikanische Literatur aussehen...

Voller Begeisterung hatte ich über Jonathan Franzens "Freiheit" geschrieben und es zum unbedingten Lesen empfohlen. Dabei bleibe ich.

Nachschicken möchte ich aber auch bei aller Euphorie ein paar kritische Stimmen. Vor allem in den USA gab es Diskussionen dazu. Kritisiert wurde, Franzen würde das Leben auf Normalverbraucherniveau wiedergeben. In der von ihm gewählten Erzählform gäbe es keinen Fortschritt, sie sei altmodisch. Vielleicht erklärt das auch, weshalb der Roman bei allem Erfolg bei den Lesern nicht in die Auswahl für den National Book Award kam.

Wer mehr dazu wissen möchte, kann das hier tun: http://www.faz.net/frankfurter-allgemeine-zeitung/feuilleton/nach-dem-begraebnis-das-ewige-glueck-11053898.html

Im gleichen Jahr sind auch noch Paul Auster "Unsichtbar", Jennifer Egan "A Visit from the Goon Sqaud", Nicole Krauss "Great House: A Novell"  und Lionel Shriver "Dieses Leben, das wir meinen" erschienen. Es lohnt sich den angesprochenen Fragen mal auf den Grund zu gehen. Davon hier bald mehr...