Freitag, 4. Januar 2013

Trudi Canavan, "Sonea-Bücher" (Die Gilder der Schwarzen Magier (1-3) und Sonea (1-3)


Wie oft bin ich an diesen Büchern vorbei gegangen. Am Zeitungskiosk, in der Buchhandlung um die Ecke, auf Reisen. Überall waren die Cover mit der Magierin im schwarzen, roten oder blauen Mantel zu sehen. Ich habe oft widerstanden. Nachdem ich die elf Bände "Legend of the Seeker" beendet hatte, brauchte ich neuen ablenkenden Lesestoff. Und dann fiel mir Trudi Canavan in die Hände.

Für mich etwas erstaunlich taucht Canavan mit ihren Sonea-Büchern nicht in der TOP 100 auf. Dabei ist ihre Geschichte durchaus mit den Welten und Ereignissen von Brooks, Goodkind oder Sanderson vergleichbar.

Mich haben die drei Bände der "Gilde der Schwarzen Magier" durchaus gefesselt. Die Sonea-Bände allerdings habe ich dann eher der Vollständigkeit halber gelesen.

Sonea ist in allen 6 Bänden eine der Hauptfiguren. In den ersten 3 Bänden wird geschildert, wie sie zu einer starken Magierin, gar Schwarz-Magierin heranwächst. Canavan legt gediegene  Unterhaltungsliteratur vor. Der Sonea-Plot bedient sich bei "Harry-Potter". Wir lesen über das Leben an einer Magie-Universität, über die Ränkespiele, Freundschaften und Feindschaften. Natürlich muss auch hier die Welt vor nichts weniger als dem Untergang befreit werden. Am Rande gibt es gar noch ein wenig Romantik. In den Bänden 4-6 ist Sonea Mutter eines ebenfalls magiebegabten Sohnes, die alten Feinde lauern, neue Bündnisse müssen geschlossen werden. Naja...

Sprachlich wächst die Autorin nicht gerade über sich hinaus. Das ist manchmal schon etwas schlicht. Schlicht geht es eben leider auch in der weiterführenden Geschichte zu. Die letzten drei Bände sind wirklich äußerst simple gestrickt.

Alles in allem: für die Gilde der Schwarzen Magier gibt es gerade noch ***, für die Sonea-Bände **