Donnerstag, 5. April 2012

Kai Meyer "Die Sturmkönige-Triologie"

Teil 1 **** Manche Menschen lesen Krimis, ich lese Fantasy- oder wie man früher gesagt hat Abenteuerliteratur. Da musste ich früher oder später auf den Vielschreiber Kai Meyer stoßen. Mit "Dschinnland: Die Sturmkönige" legt er den ersten von drei Bänden vor. Er sagt selbst, er wisse vor dem ersten Satz schon genau, welche Struktur das Buch haben wird und wie die Charaktere sein werden. Solides Handwerk fällt mir dazu ein. Und so ließt sich auch das Buch. Flüssig, schnell und dabei nicht oberflächlich. Die Personen haben Ecken und Kanten, es gibt schöne Spannungsbögen, geschickt eingesetzte Erotik und ganz viel gute und folgerichtige Action. Da ist alles am rechten Platz und wenn die letzte Seite gelesen ist, will man ab in die Buchhandlung und den nächsten Band holen.

Teil 2 *** Lohnt sich, wenn man den ersten Teil gelesen hat und man wissen will, wie es mit Tarek, Sabatea und Junis weitergeht. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass ein wenig mehr Zeit bei der Bearbeitung dem Autor gut getan hätte. Der erste Teil war geschliffener. Dennoch werde ich auch den dritten Band lesen.

 Teil 3 ** Die Sturmkönige" kamen noch stürmisch daher. Bis zum 3. Teil hält der Autor aber leider nicht durch. Die Geschichte ist gewitzt, allerdings haben wir die Pointe in Prinzip bereits in 2. Teil gelesen. Und selbst wenn noch einige Details ergänzt werden, mir war es am Ende fast egal, was mit den Figuren passiert. Schade.