Sonntag, 1. April 2012

Suzanne Collins "Die Tribute von Panem"

Mit Hörbüchern ist es so eine Sache. Fast jeder erinnert sich sicher noch an die Schulzeit, wenn die Lehrerin vorn aus einem Buch vorgelesen hat und man einfach irgendwann eingeschlafen ist. Obwohl oft die Bücher spannend waren. Irgendwie ist eine Stimme monoton und irgendwann ...zzzz...zzzz...zzzz Es sei denn, man findet einen guten Sprecher. Gerd Wameling oder Dirk Bach haben beispielsweise großartige Einspielungen vorgenommen. Ihre Stimmen sind so wandlungsfähig. Das wird an dieser Stelle noch weiter zu besprechen sein. Eine fabelhafte und sehr farbige Stimme hat auch die Synchronsprecherin Maria Koschny. Sie leiht ihre Stimme Frauen wie Christina Ricci oder Jessica Biel. Sie nun hat sich die "Tribute von Panem" vorgenommen und macht ihre Sache ganz wirklich gut. Den unterschiedlichen Personen verschafft sie auch verschiedene Stimmen, mal ist es ein glockengleicher Klang, mal ist die Färbung richtig samtig, mal harter Stahl, mal frischer Wind. Damot wird diese Lesung zu einem wirklichen Vergnügen.
Die Geschichte selber ist etwas für Fantasy/Science Fiction-Fans. Einmal im Jahr werden vom Capitol die Hunger-Spiele abgehalten. So eine Art Dshungel-Camp, nur dass es dabei um Leben und Tot geht. Übrig bleibt nur einer, der Sieger. Er muss vorher alle anderen Teilnehmer töten. Die Teilnehmer werden wahrlos unter den Einwohnern der Districte ausgelost. Und wie es die Geschichte so will, regt sich Widerstand. Der wird durch die junge Katnis Everdeen ausgelöst.Über drei Teile entspinnt sich eine spannende Geschichte um den Befreiungskampf von einem totalitären System. Mir hat es viel Spaß gemacht und ich bin an keiner Stelle eingschlafen.